Als erste Investition der neuen, diversifizierten Unternehmensausrichtung übernimmt die Solarenergie Ulm im laufenden Jahr aus erster Hand eine Produktionslinie für die Herstellung von Brennstoff-Holzpellets. Holzpellets sind genormte, zylindrische Presslinge aus getrocknetem, naturbelassenem Restholz (Sägemehl, Hobelspäne etc.) mit einem Durchmesser von ca. 4–10 mm. Sie werden mit Zugabe von nichtchemischen Bindemitteln hergestellt und haben einen Heizwert von ca. 5 kWh/kg. Damit entspricht der Energiegehalt von zwei Kilogramm Holzpellets etwa dem von einem Liter Heizöl.

Die gesamte Produktionslinie wird mit einem 10 Jahresvertrag verpachtet und abschließend an die Pächterin veräußert. Die Solarenergie Ulm erzielt mithin Erlöse aus Vermietung und Verpachtung und trägt damit nicht das unmittelbare unternehmerische Risiko für den operativen Betrieb der Produktionsanlage. Darüber hinaus fallen im Verpachtungsmodell auch wesentliche Kosten in den Bereich des Pächters (Instandhaltung etc.), so dass für die Solarenergie Ulm ein übersichtliches und gut berechenbares Geschäftsmodell entsteht.

Die Investition in eine Produktionsanlage ist eine sachwertgesicherte Investition. Dem investierten Betrag steht mit der Produktionsanlage ein Sachwert gegenüber, also eine Sache mit einem materiellen Wert, unabhängig von Geldwertschwankungen.

Die Leistung der fabrikneuen Pelletpresse beträgt 3.800 - 4.000 kg/h. Im Gesamtpaket enthalten ist eine Absackanlage, mit welcher die Pellets in marktübliche 15-kg-Säcke verpackt werden können. Die Absackanlage läuft vollautomatisch von der Absackung bis zur Palletierung.

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