solarenergie

Unsere Sonne als unerschöpfliche Energiequelle

 
Unsere Sonne ist rund 150 Millionen Kilometer von der Erde entfernt und 109 Mal so groß wie unser Planet – die Sonne. Sie besteht zu 70 Prozent aus Wasserstoff und zu 28 Prozent aus Helium, die übrigen 2 Prozent entfallen auf andere Metalle.



Seit ihrer Geburt vor 4,5 Milliarden Jahren hat die Sonne bereits die Hälfte des Wasserstoffvorrats in ihrem Kern zu Helium fusioniert.

Irgendwann wird der Wasserstoffvorrat der Sonne allerdings verbraucht sein und somit die Sonne zu radikalen Veränderungen zwingen. Das dürfte jedoch noch gut 5 Milliarden Jahre dauern, weswegen die Sonne als, aus menschlicher Sicht, schier unerschöpfliche Energiequelle mit enormem Leistungspotenzial gilt. Das Potenzial ist so groß, dass, obwohl nur ein Teil der eingestrahlten Energie durch die Atmosphäre bis auf den Erdboden gelangt, ohne zuvor absorbiert oder reflektiert zu werden, die auftreffende Energiemenge von 1,5 x 1018 kWh/Jahr rund 10.000 Mal höher ist, als der Energiebedarf der gesamten Menschheit von etwa 1,4 × 1014 kWh/Jahr.


Die Gewinnung von Strom und Wärme kann bei der Solarenergie dort erfolgen, wo sie im Anschluss auch direkt verbraucht wird. Bei Solarkollektoren zur Wärmegewinnung und Photovoltaikanlagen zur Stromerzeugung können somit Energieverluste, wie sie beim Energietransport vom Kraftwerken bis hin zum Endkunden üblicherweise entstehen, kompensiert werden. Hierdurch werden nicht nur Transportkosten reduziert, sondern auch wertvolle Energien und damit verbundene, nicht unerhebliche Kosten eingespart.

Für den Verbraucher entsteht bei der Nutzung der Solarenergie überdies eine geringere Abhängigkeiten in Bezug auf schwankende Energiepreise durch große Energieunternehmen. Auch im Rahmen wechselseitiger politischer Beziehungen wird eine gewisse Unabhängigkeit auf dem Energiesektor angestrebt. Energiekrisen kann durch die fehlende Abhängigkeit zu Öl fördernden Staaten durch die Nutzung der Sonnenenergie in hohem Maße entgegengewirkt werden.